
Auch wieder so ein Modewort hinter dem sich Spannendes verbirgt. Prozessdesign heißt schlicht: das Festlegen von "Wie tue ich was?". Wer kennt sie nicht, die Legenden von Firmen, in denen Kundendaten in verschiedensten Datenbanken gespeichert sind, unaustauschbar und nicht vernetzt. Aus der einen Datenbank wird ausgedruckt, um gleich darauf das soeben Gedruckte in eine neue Bildschirmmaske einzugeben und den Ausdruck dem Papierkorb zu überantworten. Wo Hotlines keine Datensätze finden und Anfragen im Nirvana verschwinden. Leider sind das keine Legenden sondern Vergleichbares kommt häufiger vor, als man glauben und vor allem erleben möchte. Ein Beispiel für schlechtes Prozessdesign.
Beim Prozessdesign geht es darum, Arbeitsschritte zu modellieren und so in IT abzubilden, dass eine möglichst hohe Effizienz entsteht, wenig Reibungsverluste auftreten und immer klar ist, welcher Schritt als nächstes kommen wird. Komfortabel müssen die einzelnen Schritte sein und vorhandene Schnittstellen müssen genutzt werden. Typischerweise wird ein vorhandener Arbeitsprozess neu überdacht, analysiert und neu konzipiert oder aber ein komplett neuer Prozess definiert. In grösseren Unternehmen ist dieses Vorgehen seit Jahren Standard. Aber auch und gerade kleine Firmen können enorm von der mit geringem Aufwand erreichbaren Effektivitätssteigerung profitieren. Prozesse gibt es auch im kleinsten Unternehmen, nur ist es dort häufig weder den Mitarbeitern noch den Führungskräften bewusst, welches Potential darin schlummert. Wir zeigen es Ihnen!